Logo der Fahrdienstzentrale

Vor der Fahrdienstzentrale steht ein Kleinbus und der Fahrer und die Beifahrerin stehen davor.Offenes Seitentür eines FDZ-Fahrzeuges!Rollstuhlfahrer beim einladen in ein Fahrzeug

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Geschichte

Altes Foto von drei FDZ-BussenEin Fahrdienst für spastisch gelähmter Kinder war einer der Kerngedanken der Gründer des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. im Jahre 1962.
Mit einem VW-Bus begann dieser Fahrdienst und brachte die Kinder zu ärztlichen Behandlungen, zur Schule und zu Ausflügen. Nach einer Spendenaktion im Rahmen des Polizeimusikfestes konnten 1970 zwei weitere Busse angeschafft werden.

Altes Foto von einem FDZ-Bus mit Hilfsmittel zum Einsteigen für RollstuhlfahrerDer Bedarf an Fahrten wuchs sehr schnell, spätestens als unser Verein 1974 in Boxdorf eine eigene Behindertenwerkstatt eröffnet. Bald waren auch Kinder zur städtischen Schule und Tagesstätte für Körperbehinderte zu befördern. Damit wuchs der Fuhrpark unseres Vereins schon auf 11 Fahrzeuge. Bereits vier Jahre später war der Fahrdienst des Vereins mit 22 Fahrzeugen unterwegs.


Der Fuhrpark wuchs von Jahr zu Jahr, sodass sich der Verein 1980 entschloss, für den Fahrdienst eine eigene Zentrale zu schaffen. Dafür wurde ein Gelände einer aufgelassenen Tankstelle in der Schnieglinger Straße mit Unterstützung von „Aktion Sorgenkind” (mittlerweile „Aktion Mensch“) erworben. Dort konnte der Fahrdienst ab 1981 seine mittlerweile 35 Fahrzeuge warten und waschen.


Fahrdienstleiter Gerhard Einsiedel und drei Zivildienstleistende waren in der neuen Zentrale tätig und zuständig für die Planung und Koordination des Fahrbetriebs. Im Fahrdienst selbst arbeiteten Zivildienstleistende, Teilzeit- und Aushilfsfahrer.


Altes Foto vom VW-Bus der FDZIm Jahr 1984 wurde die FahrDienstZentrale als 100% Tochter aus dem Verein ausgegliedert. Gerhard Einsiedel und Anita Moos-Hlavacek waren die ersten Geschäftsführer der neuen gemeinnützigen GmbH mit dem abgekürzten Namen FDZ – Fahrdienst für Behinderte, gemeinnützige GmbH. Der Fuhrpark vergrößerte sich stetig, wobei „Aktion Sorgenkind“ den Kauf neuer Fahrzeuge stark unterstützte. Im Jahr 1993 löste Hans Storch, der bereits 1981 seinen Zivildienst bei der FDZ gemacht hatte und danach immer mehr Aufgaben in der Verwaltung übernommen hatte, Frau Moos-Hlavacek als zweiter Geschäftsführer ab.


Gerhard Einsiedel ging 1994 in den Ruhestand. Seitdem ist Hans Storch alleiniger Geschäftsführer, Anita Moos-Hlavacek übt Prokura aus. Die Räumlichkeiten in der Schnieglinger Straße wurden nach wenigen Jahren zu eng, sodass die FDZ 1995 in das Anwesen eines ehemaligen Autohauses in der Hohenbuckstraße 4 zog. In der dortigen KFZ-Meisterwerkstatt konnten alle anfallenden Arbeiten am Fuhrpark des gesamten Konzerns mit eigenem Fachpersonal bewältigt werden.


In der neuen Zentrale ist die FDZ zu ihrer gegenwärtigen Größe von 100 Fahrzeugen – vom PKW bis zum Spezialfahrzeug für Rollstuhl, Liege und Tragestuhl – herangewachsen und mit 150 Mitarbeitern im Einsatz. Der Fahrdienst zur Boxdorfer Werkstatt stellt mit 23 Linien immer noch den größten Einzelauftrag dar, dies ist jedoch nur noch ein Viertel aller Aufgaben der FDZ. Weitere Linien sind zu Schulen, Tagesstätten, Werkstätten und Klinken unterwegs.


Bereits 1991 begann die FDZ zusätzlich, Einzelbeförderungen für Menschen mit Behinderungen durchzuführen. Nachdem dieses Beförderungsfeld 21 Jahre unter dem Dach des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) des Ortsverbandes Nürnberg/Fürth angesiedelt war, übernahm die FDZ sowohl Fahrten, als auch die Leitstelle des ASB Nürnberg, der seine Tätigkeit im Bereich des Behindertenfahrdienstes 2012 komplett eingestellt hat. Die FDZ übernahm etwa 200 zusätzliche Fahrgäste, sieben Fahrer, fünf Fahrzeuge und einen hauptamtlichen Mitarbeiter des ASB.

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